Klassische Naturheilverfahren


Neben den Schwerpunkten Chiropraktik, Osteopathie, Schmerztherapie und Traditionelle Chinesische Medizin wende ich auch weitere Naturheilverfahren an. Dazu gehören unter anderem das Schröpfen, die Phytotherapie, das Taping und die Neuraltherapie.

Das Schröpfen

Die alten Ägypter waren die ersten, die das Schröpfen einsetzten. Die Menschen im alten Rom und  afrikanische Medizinmänner benutzten Tierhörner, um zu schröpfen. In der Türkei ist das Schröpfen bis heute Teil der Volksmedizin, und auch in der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) wird das Schröpfen angewendet.

Heutzutage wird vor allem bei Verspannungen, akuten und chronischen Infekten und Muskelbeschwerden geschröpft. Ziel ist, Blockaden zu lösen, die Muskulatur zu erwärmen und zu lockern sowie die Durchblutung anzuregen.

Beim Schröpfen wird mithilfe spezieller Gläser lokal ein Unterdruck auf einer begrenzten Hautfläche und dem darunter liegenden Gewebe erzeugt. Durch das dabei entstehende Extravasat beziehungsweise das folgende Hämatom werden das Immunsystem und die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert.

Es werden drei Arten des Schröpfens unterschieden: das trockene Schröpfen, das blutige Schröpfen und die Schröpfkopfmassage.

Anwendungsgebiete des Schröpfens:

  • steifer Nacken
  • Muskelverspannungen
  • bronchiale Infekte
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Problemen im Lenden- oder Halswirbel-Bereich
  • Sportverletzungen
  • Karpaltunnel-Syndrom
  • Bronchitis und Asthma
  • Phytotherapie

    Viele Beschwerden und Krankheiten können mit pflanzlichen Wirkstoffen gelindert oder kuriert werden. Heute gilt die Phytotherapie (griech. phyton = Pflanze, therapeia = Pflege)  als eines der ältesten Heilverfahren; viele Rezepturen wurden über Generationen überliefert und immer weiter verfeinert. Mit ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten -  zum Beispiel als Tees, Tabletten, Tropfen, Salben, Wickel, Bäder oder ätherische Öle - ist die Pflanzenheilkunde nach wie vor eine der wichtigsten Behandlungsformen in der alternativen Medizin.

    Taping

    Taping ist vor allem durch den Einsatz der typisch farbigen und elastischen Tapestreifen bekannt, die mit unterschiedlicher Spannung auf die Haut geklebt werden. Taping kann Schmerzen reduzieren, die Spannung und Ansteuerung der Muskulatur positiv beeinflussen und die Funktion von Gelenken unterstützen.

    Die Haut stellt nicht nur die äußere Grenze des Körpers dar, sie ist auch ein großes Reflexorgan. Sie enthält unterschiedliche Rezeptoren, über die der Wirkungsmechanismus des Tapes eingeleitet wird.

    Anwendungsgebiete des Tapings:

    • Bei muskulären Beschwerden wie Muskelzerrungen oder -faserrissen, Überdehnungen und Myogelosen
    • Nach Sprunggelenks-Verletzungen, chronischen Achillessehnen-Beschwerden, Hallux valgus Knieerguss,  Patellaluxation (seitlich verrutschte Kniescheibe), Kniearthrose, Unterstützung bei Kreuzband- oder Innenbandriss und Meniskusproblemen
    • Bei Rückenschmerzen, Hexenschuss, Lumbalgie, Bandscheibenvorfall
    • Bei einer ISG-Blockade (Beckengelenks-Blockierung)
    • Bei Schulterschmerzen, Impingement, Rotatorenmanschetten-Problemen, Bizepssehnenreizung
    • Bei Tennis- und Golfer-Ellenbogen
    • Bei Sehnenscheiden-Entzündung
    • Bei einer Daumensattelgelenks-Arthrose
    • Bei Menstruationsbeschwerden
    • Zur Narbenbehandlung
    • Zur Verbesserung des Lymphabflusses
    • Unterstützung bei Hüft- und Knie-TEPs
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