Osteopathie

Die Osteopathie ist eine alternative Behandlungsmethode, die manuell, also mit den Händen, durchgeführt wird. Bei chronischen Beschwerden wie etwa  Rücken-, Gelenk- oder Organschmerzen kann sie eine sanfte Alternative oder Ergänzung zur klassischen Schulmedizin sein.

Osteopathie betrachtet alle funktionierenden und strukturellen Bereiche des Körpers als Einheit. Der Körper besteht aus unzähligen Strukturen, die direkt oder indirekt miteinander zusammenhängen. Ein wichtiger Baustein für den Zusammenhalt sind die sogenannten Faszien – derbe Bindegewebshüllen, die Muskeln, Muskelgruppen, ganze Körperabschnitte und auch Organe umgeben. Die Faszien laufen über Gelenke und weite Strecken durch unseren Körper und können mechanischen Zug verteilen und weiterleiten.

Aus osteopathischer Sicht brauchen die verschiedenen Strukturen des Körpers wie Muskeln, Knochen, Nerven, Organe, Liquorräume, Blut- und Lymphgefäße und auch die Faszien freie Beweglichkeit. Sind diese Strukturen blockiert oder in ihrer Bewegung eingeschränkt, kommt es zu Beschwerden.
Bei der Behandlung folgt der Osteopath mit den Händen den Richtungen und Bewegungen der Faszien und löst Verspannungen und Blockaden. Das kann am Knie, am Rücken aber auch am Bauch sein.

 

Die Osteopathie ist je nach Beschwerdebild eine eigene Therapieform oder auch eine Ergänzung zu anderen Therapien und Maßnahmen. Je nach Beschwerden können eine, drei oder fünf Behandlungen, manchmal auch mehrere über einen längeren Zeitraum, empfehlenswert sein.

Die privaten Krankenversicherungen erstatten abhängig vom Versicherungsvertrag die Kosten für die Behandlung. Mittlerweile übernehmen auch viele gesetzliche Kassen Teile der Kosten. Informieren Sie sich im Einzelfall genau bei Ihrer Krankenkasse.


Eine Auflistung, welche gesetzliche Krankenkasse welche Leistungen erstattet, finden Sie hier.

 

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